Der Rostinger Hof-Verlag

Bisher erschienene und bei Bestellung über den Buchhandel lieferbare Titel:

Dierk Stuckenschmidt: "Fenix - Tagträume von Kirschblüten, Liebe und japanischen Göttern"
Der Roman ist eine Liebeserklärung an die Kultur Japans. Ein deutscher Kaufmann in Tokyo (der meinem dienstlichen Ich etwas ähnlich ist) befreit sich in täglichen Schreibstunden vom Gefangensein in der Megalopolis. Wäre er doch der junge Forschungsstipendiat "Fenix" in Kyoto! Seinen Helden (auch der muß wohl Züge meines Wesens, des eher privaten allerdings, haben) läßt er nach Phoenix-Figuren suchen, und auch nach einer entzückenden Japanerin, der er daheim in München einmal flüchtig begegnet ist. Anfangs spielen Zen-Gärten und Teehäuser eine Rolle. Doch dann führt die Fahndung mehr und mehr ins Reich der Shintogötter, die dieser Fenix schließlich fast wie Verwandte sieht: die deftige Uzume mit ihrem Ur-Striptease, den Sturmgott Susanoo, der ihm im Byodoin-Tempel die Geliebte näherbringt, und schließlich die Sonnengöttin Amaterasu, bis er sich selbst fast als den Izanagi aus den alten Mythen empfindet, und seine Isako als die dazugehörige Geliebte, Izanami. Von Kyoto nach Uji und Nara, dann über den Miwa-Schrein hinauf ins Paradies der Kirschblüte von Yoshino führt die manchmal ganz abenteuerliche Traumreise.

Das Buch ist im April 2002 erschienen, hat 224 Seiten und kann für 18,- Euro über den Buchhandel bezogen werden (ISBN 3-8311-3537-1).

Ernö Südi: Aus meinen Skizzenbüchern: Reisen in Europa
Ernö Südi, ein in Bonn lebender Architekt, richtet seinen Blick während seiner Ferienreisen gern auf "natürlich Gewachsenes", dem Menschen Nahes: auf Berge und Seen, Städtchen und Dörfer, auf Kirchtürme und alte Kreuzgänge. Die Auswahl von nahezu 200 kleinformatigen Skizzen regt dazu an, seinen Routen zu folgen: in die französische Gascogne, an die Küsten Englands, Irlands und Norwegens, an den Bodensee und in die Alpenländer, nach Köln, Bonn und ins Siebengebirge, sowie schließlich auch nach Ungarn, an den Plattensee und nach Budapest, wo Südi geboren ist. Seine Bildsprache ist knapp und dichterisch, die Skizzen haben bei aller Konkretheit eine höhere künstlerische Aussage, wie die japanischen Schriftzeichen, mit denen er sich sonst in seiner Freizeit beschäftigt. Die Auswahl und Einführung stammt von Dierk Stuckenschmidt. Ein vielseitiges und nicht zuletzt durch die knappen Bildtexte inspirierendes Büchlein, ein hervorragendes Geschenk für alle Liebhaber empfindsamer Reisen.
Es ist im September 2002 erschienen, hat 204 S. und ist für 20 Euro über den Buchhandel erhältlich ( ISBN 3-8311-4049-9).

Dierk Stuckenschmidt: Als Brückenbauer hatte ich oft die herrlichsten Ausblicke. Mein Leben in Deutschland, Frankreich und England, in den USA und Japan, und schließlich im neuen Europa. Erinnerungen - zugleich eine Hommage an den DAAD.
Ja, dies sind meine eigenen Lebenserinnerungen. Aus ungewöhnlichen Perspektiven - als Stipendiat und Angehöriger des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in vielen Ländern der Welt (wie auch nebenberuflich als Töpfer) - habe ich die vergangenen sechs Jahrzehnte miterlebt. Immer wieder brachte es mich in die Mitte des Geschehens: erst als Zuständigen für die neuen DAAD-Austauschprogramme in der Versöhnung mit Frankreich; dann als Ostasien-Referenten zur Zeit der Öffnung Chinas nach Maos Kulturrevolution; besonders aber als Leiter der "Arbeitsstelle Austausch mit der DDR" und des Osteuropareferats während der Phase der "Perestroika", des Falls der Berliner Mauer, der deutschen Einigung und der Neuordnung des UdSSR-Imperiums. Neben der Berichterstattung über diese Ereignisse (und die dazwischen in Frankreich, England, den USA und Japan verbrachten Jahre - in Japan allein waren es insgesamt fast 14!) beschäftigten mich vor allem zwei stillere Themen : mein Bemühen um die Bewältigung der unheilvollen deutschen Vergangenheit und - gleichsam als Gegengewicht - die Begegnung mit der japanischen Kultur.
Erschienen ist dieses Erinnerungsbuch im Mai 2003, es hat 431 S. mit mehreren hundert Fotos - der Index nennt fast 1000 Namen. Der Ladenpreis beträgt 28,50 Euro (ISBN 3-8330-0211-5)

Dierk Stuckenschmidt: Fenix und der Rauschgiftbuddha vom Biwasee.
Dies ist die Fortsetzung der Erzählung von "Fenix" und den Kyotoer "Tagträumen": Fenix gerät unversehens in einen Kriminalfall: Die ihm und seinen japanischen Kollegen zur Restauration anvertraute Buddhastatue erweist sich als Schlüssel zur Aufdeckung eines Rauschgiftskandals. Höchste Gefahr für Fenix und seine junge Braut Isako! Diesmal sind die Träume unter dem Eindruck des Giftgasattentats der Aum-Sekte und des Erdbebens von Kobe deutlich diesseitiger, doch sie erlauben mir, meinem fiktiven Erzähler und unseren Lesern weitere Spaziergänge in Kyoto, vor allem aber spannend-romantische Ausflüge ins Gebiet "Omi" am Biwasee.
Dieses Buch, das ich schon neun Jahre vorher zu schreiben begonnen hatte, habe ich im September 2003 abgeschlossen und veröffentlicht. Es hat 209 Seiten. Ladenpreis: 16,50 Euro (ISBN 3-8334-0055-2)

Japan 99 CoverDierk Stuckenschmidt: Japans 99 irdische Paradiese - ein persönlicher Reiseführer. Dieses Buch ist eine Anleitung zu besonderen Japanerkundungen und das Fazit meiner ungezählten eigenen Reisen, oft als Reiseleiter von Gruppen deutscher Japanfreunde. Man kann es aber auch wie den Bericht von einer einzigen idealen Reise mit Genuß zu Hause lesen. Es stellt die "Drei-Sterne-Orte" Japans in ihrer großen historischen und ästhetischen Faszination vor. 125 Fotos, davon 37 in Farbe, machen es anschaulich; auf 92 Kartenskizzen aus meiner eigenen PC-Produktion lassen sich die vorgeschlagenen Spazierwege leicht verfolgen; und ein umfangreicher Index erleichtert das Auffinden der vielen Namen. In der Konzentration auf die kulturell besonders tief ins japanische Bewußtsein eingebetteten Reiseziele (über die hinaus aber noch mehrere hundert weitere Orte zu eigenen Entdeckungen empfohlen werden) und der bewußten Anlehnung an die weltnahen Pilgertraditionen Japans versuche ich hier zugleich, eine neuartige Einführung in die Kunst des Reisens überhaupt zu geben. Mit seinen 468 Seiten ist der Paperback-Band gerade noch handlich genug für unterwegs. Erschienen im November 2006. Ladenpreis: 28,50 Euro (ISBN-10: 3-00-019537-8 / ISBN-13: 978-3-00-019537-2)

Dierk Stuckenschmidt. Neunter Spaziergang mit Bengosh. Ein Essay. Ein langer Spaziergang mit Hund Bengosh im rheinischen Siebengebirge. Fast schon eine Wanderung, läßt er den Autor aus den Niederungen seines sonst als eher begrenzt empfundenen Bewußtseins zum Erlebnis eines gedanklichen Weitblicks gelangen.  Er ahnt, wie sehr den Menschen aus ihren Bräuchen und Religionen Lebenskraft entsteht; und schließlich gipfelt der optimistische Weg in einer Utopie von Kunst und produktivem Spiel, die die globale Gesellschaft vielleicht einmal einen werden. Erschienen 2007. 124 Seiten, Ladenpreis 12,00 Euro (ISBN: 978-3-8370-0394-9)

Wilhelm Ostertun, Auswanderer. Briefe des Hooksieler Jungen, der Finanzminister von New Mexico wurde, an seine Mutter, herausgegeben und kommentiert von Dierk Stuckenschmidt.Die Auswandererbriefe meines "Onkels Wilhelm" aus den Jahren 1854 bis 1863, die ich schon immer als geheimen Schatz meiner Familie betrachtet hatte, an dessen in Hooksiel an der deutschen Nordseeküste verbliebene Mutter, meine Ur-Ur-Großmutter, drängten bei dieser langen Beschäftigung wie von selbst in mein Bewußtsein. In der Verwandtschaft rankten sich Legenden um den schon jung in den USA verschollenen Verwandten, und groß war die Überraschung, als detektivische Recherchen zutage förderten, daß dieser kurz vor seinem plötzlichen Tode im „Wilden Westen“, gerade 30 Jahre alt, sogar zum Finanzminister des Territoriums New Mexico geworden war. Den Schlüssel zu der überraschenden Enthüllung lieferten die Freimaurer der Montezuma-Loge von Santa Fe. Einem Abenteuerroman muß das Leben jenes „William Osterton“ geglichen haben, und man bedauert, daß der brave Sohn die wahren Probleme seiner Mutter oft vorenthielt. Doch auch so stellen die Briefe einen äußerst lehrreichen Einblick in die Epoche dar, in der sich die USA unter der Führung Abraham Lincolns, seinem schließlich direkten Dienstherrn, in ihrem Bürgerkrieg um die Sklaverei (und dann im Westen auch mit den Feldzügen gegen die Indianer) ihr neues, bis heute prägendes Gesicht gaben. Erschienen im Februar 2009. 164 Seiten, Ladenpreis 12,50 Euro (ISBN 978-3-8370-8993-69)

todaijicoverDierk Stuckenschmidt: Todai-ji – oder:  des Alexios von Dor lange Reise nach China und Japan.Historischer Roman. Der Roman führt die Leser in eine wenig erforschte, aufregende und schöne Zeit: das japanische 8. Jahrhundert. Das fiktive Geheimtagebuch eines byzantinischen Abenteurers, Alexios von Dor, den es als eine Art »Ur-Marco-Polo« an den japanischen Kaiserhof verschlagen hat, verrät Überraschendes zur Geschichte des Todai-ji, des größten Bauwerks des Buddhismus, und des Staates Yamato. Der Tempel mit dem Riesenbuddha wurde nach abenteuerlichen Vorbereitungen in der damaligen Hauptstadt Japans, Nara, im Jahre 752 geweiht. Bis heute sind die Jahrzehnte vor jenem historischen Datum nicht völlig erforscht, in denen es der außergewöhnlich kreative Kaiser Shomu mehrfach für nötig hielt, seine Residenz zu wechseln. Welche Rolle spielten damals die Adelsfamilien? Was bedeutete ihnen und ihrem Volk die neue Lehre des Buddha neben dem angestammten Shinto, dem "Weg der Götter"? Wie war überhaupt das Verhältnis des neuen Staates Yamato zum mächtigen China der Tang-Zeit?
Der Autor hat beim eigenen Durchwandern der Landschaft von Nara einen europäischen Zeitzeugen errsonnen, der als erfolgreicher japanischer Staatsbeamter nicht nur von seinem Leben im alten Japan, sondern auch von seiner Heimat Palästina berichtet, von den Studienjahren in Konstantinopel und dann von seiner spannenden Reise über die »Seidenstraße« nach Osten, von wo er christliche Hilfe gegen die auf Byzanz anrückenden Araber einzuwerben hoffte. Ganz nebenbei wird der Leser mit ihm auch eine Zeit lang zum normalen Bewohner der chinesischen Hauptstadt Chang-an, des heutigen Xian, bevor er seinem Alexios nach Japan folgen darf, als dieser von dem historisch bestens belegten, berühmten Kibi no Makibi dorthin eingeladen wird.
Eine überraschend liberale Welt lernt er kennen; der Leser beginnt die Grundlagen des modernen Japan besser zu verstehen.Das Buch ist zugleich eine gute Einstimmung zu den Feierlichkeiten, die Japan 2010 zum 1300-jährigen Jubiläum der Gründung seiner ersten festen Hauptstadt veranstaltet. Erschienen im Mai 2009 im Dieter Born-Verlag, Bonn. 432 S., Ladenpreis: 24,80 Euro (ISBN: 978-3-922006-54-1)

Dierk Stuckenschmidt: Japan, rätselhaftes Wunderland? Sieben Antworten auf Fragen von Nicht-Japanern. Japan ist für die meisten Europäer nur in Extremen vorstellbar: in der Perfektion seiner Industrieprodukte, der Kameras, Fernsehgeräte, Computer und Autos; andererseits als das Land der Geishas und der Samurai – selbst wenn manche Leute diese Figuren inzwischen in einem Schritt zur Realität schon mehr als Produkte der Unterhaltungsmedien sehen sollten. Die japanischen Menschen von heute, die in Japan leben und all das produzieren, sind anscheinend überaus schwer zu verstehen. Ich habe mir deshalb den Versuch erlaubt, diese Menschen "qua Gesellschaft" gewissermaßen auseinanderzunehmen und die Bauteile vorzuzeigen (wie ich sie mir nach Jahrzehnten des Zusammenlebens mit ihnen vorstelle): deren Bewußtsein von prägenden Geschichtsperioden, auch und gerade im Verhältnis zu den asiatischen Nachbarn; den kollektiven Glauben an buddhistische und shintoistische Götter, die ich in jedem Japaner erstaunlich leichtgewichtig, aber doch ständig präsent "entdeckt" habe; ich versuche den Kaiser als zeitlose Vaterfigur vorzustellen; nicht zuletzt mache ich mir eine Lust daraus, die irrational-komplexe Sprache, dieses wichtigste Bindeelement, ansatzweise zu sezieren. Schließlich fügen sich aber zumindest für mich die Teile wieder zusammen, „wunderbar“ immer noch, aber doch bestimmt auch für die, die mir durch dieses kleine Buch gefolgt sein werden, nicht mehr ganz so „rätselhaft“. Erschienen im Januar 2010 im Rostinger Hof-Verlag, 116 S., Ladenpreis 8,90 Euro (ISBN: 978-3-839132-98-2)

 

 

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Den "Rostinger Hof-Verlag, Königswinter" habe ich im Jahre 2002 ins Leben gerufen, um mir eine Möglichkeit zu schaffen, die "Ernte meines Lebens einzufahren" - unveröffentlichte eigene Manuskripte und solche von Freunden herauszubringen, ohne mich mit Verlegern herumschlagen zu müssen. Möglich wurde dies durch die Entdeckung der Publikationshilfe von "Books on Demand" (BoD, Norderstedt). BoD verwandelt im heimischen PC erstellte Texte und Bilder mit Hilfe eines großen Computers und einer Bandstraße für Druck und Binden in Bücher (ohne auf Inhalt und Layout Einfluß zu nehmen) und bietet erste Hilfen beim Zugang zum Büchermarkt. Jedes solcherart erstellte Werk verbleibt in voller Verantwortung des Herstellers der Computervorlage, der sich deshalb mit einigem Recht "Verleger" nennen kann. Es wird erst dann gedruckt und gebunden, wenn es bei BoD abgerufen wird. Dadurch entfällt das Druck- und Lagerhaltungskosten-Risiko, und der Preis bleibt auch bei geringer Nachfrage relativ normal. Allerdings ist der "Verleger" (das ist hier also meist der Autor) auch weitgehend für das Marketing verantwortlich, da BoD nur für die Aufnahme in die Buchhandelskataloge sorgt. Wenn aber jemand von dem Buch erfahren hat und es über eine Buchhandlung oder den Versandhandel ("Libri") bestellt, am besten unter Angabe der ISBN-Nummer, dauert es bis zur Lieferung nur zwei oder drei Wochen.

Im Rostinger Hof-Verlag möchte ich solche Bücher veröffentlichen, die mit dem zu tun haben, wofür der "Rostinger Hof" steht: der Verständigung mit anderen Völkern und Ländern, mit Japan; mit japanischer Kultur, Kunst und Kunsthandwerk. Ich hoffe, auf diese Weise jährlich einen oder zwei Titel erscheinen lassen zu können.